Segelreviere in Cote d Azur


Yachtcharter Südfrankreich: Städte-Tipp
Marseille: Mitten im Leben am Vieux Port
Etwas am Rande der üblichen Seglerziele an der Côte d’ Azur liegt Marseille – ein Geheimtipp für diejenigen, denen der Trubel des Jetset mal zu viel wird. Besonders der alte Hafen, der Vieux Port, ist voller Leben. Hier bieten morgens die Fischer ihre Fänge feil. In den Tavernen und Restaurants kann man die berühmte Fischsuppe, die Bouillabaisse schlürfen. Und abends kann man gemütlich am Hafen entlang schlendern und in einem der unzähligen Restaurants sehr gut essen. Für all das braucht die Crew nur wenige Schritte zu gehen: Die Yacht liegt im Vieux Port im Zentrum des Geschehens.
Generelles
Die schillernde Großstadt Marseille ist seit jeher die Handelsdrehscheibe des französischen Südens und nach wie vor der wichtigste Hafen an der französischen Mittelmeerküste. Die Arbeitsimmigranten aus Nordafrika kommen hier erstmals mit Frankreich in Berührung. Sie treffen auf einen gigantischen Moloch, der sich weit in das Umland hineingefressen hat. Die mediterrane Metropole ist die drittgrößte französische Stadt nach Paris und Lyon.
Vieux Port
Vom Verkehrslärm oder den Abgasen bekommt man jedoch am Vieux Port und den anderen Anlegeplätzen wenig bis gar nichts mit. Marseille zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Moderne und Historie gehen Hand in Hand. Kleine Bars stehen hier neben kleineren und größeren Restaurants und guten Hotels. Wenn Sie die Koje mit einem Kingsize-Bed tauschen wollen, empfiehlt sich z.B. das „Mercure Beauveau Vieux Port“ mit tollem Blick über die Hafengegend.
Auch die alten Docks und Lagerhäuser in Hafennähe wurden neu belebt – viele Kreativagenturen und junge Start-Ups sind hier in den letzten Jahren eingezogen. Ein Bummel in diese Gegend lohnt sich auch kulturell. Das „Musée des Docks Romains“ zeigt Ausgrabungen aus der Geschichte der Hafengegend, die teils noch aus griechisch-römischer Zeit stammen. Der Alte Hafen macht seinem Namen also alle Ehre...
Marseille liegt in Reichweite der beliebten Segelreviere vor der Côte d’Azur. Und besser als mit der Yacht kommt man nicht in die Innenstadt! Denn der Vieux Port liegt ideal, um die Hafengegend und die anderen Highlights von Marseille zu erkunden. Beste Voraussetzungen, um mal ein, zwei Tage anzulegen und direkt loszulegen mit Kultur, Bars und Nightlife.

Restaurants / Nachtleben
Zum Aperitif beim Sonnenuntergang sollte man in die Jazz-Bar „La Caravelle“ gehen, die den besten Blick über den Hafen hat. Fürs Diner stehen dann viele Möglichkeiten offen. Für ein besonderes Erlebnis sorgt „Le Wagon“ auf der Südseite des Vieux Port; hier speist man in einem Zugwaggon. Aber keinesfalls auf Mitropa-Niveau... Den afrikanischen Einfluss kann man „Chez Mamy“ erleben – hier gibt es exzellentes Couscous und diverse tunesische Teigwaren.
Und auch die typische Fischsuppe, die Bouillabaisse, muss man probiert haben. Nahezu alle Restaurants am Alten Hafen bieten ihre eigene Variante an. Ursprünglich war die Bouillabaisse eine Art „Restesuppe“, die Mütter aus den Resten des morgendlichen Fischfangs für ihre Familien zubereiteten. Mittlerweile ist sie das Markenzeichen in Marseille und wird oft als Teil eines kompletten Menüs mit Beilagen wie Käse und Brot serviert.
Im „Metal Café“ bewegt man sich - anders als dies der Namen vermuten lässt - nicht etwa zu hartem Metall sondern bei R&B, House und den neuesten Techno-Sounds. Sowohl das „Metal Café“ als auch der „Trolley Bus“ (Techno, House, Hip Hop, Jazz, Salsa) liegen unweit des Vieux Port. Es gibt Dutzende Clubs und Tanzcafés in der Umgebung.
Kultur
Marseille sprudelt generell vor Leben und auch Kulturfreaks kommen nicht zu kurz. Das kulturelle Erbe aus 2500 Jahren Geschichte wartet darauf entdeckt zu werden. So z.B. im « Centre de la Vieille Charité », wo man archäologische Funde aus dem Mittelmeer bestaunen kann. Das alles in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Kunstfreunde kommen nicht umhin, einen Ausflug in die „Galerie de la Friche Bell de Mai“ zu machen. Wer es surrealistisch mag, geht zu den Picassos und Bacons ins „Musée Cantini“.
Mit anderen Worten: es ist eine Stadt zum Eintauchen, es gilt, sich Zeit zu nehmen, sich treiben zu lassen, um Marseille zu entdecken. Ob man dies nun bei einem gemütlichen Pastis am Hafen, einem leckeren Fischgericht, bei einem Museumsbesuch oder beim Einkaufsbummel auf der „Canebière“, der Prachtstraße der Stadt, tut, sei jedem Besucher selbst überlassen. Marseille bietet jedoch für alle etwas Besonderes.
Charter
Ab Marseille kann auch direkt gechartert werden. Am Vieux Port sind alle wichtigen Einrichtungen vorhanden. Mit Kurs Ost lässt man den Großstadttrubel schnell hinter sich. Nur wenige Seemeilen weiter taucht man ein in die zauberhafte Welt der Calanques.
- Südfrankreich Yachtcharter:
- Wild, ursprünglich und fast unzugänglich

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Port Cross zahlt man mit dem Kat L450, mittlerweile an der Boje über 100,-€ die Nacht und anstatt das der Hilfssheriff, am Boot gleich abkassiert, muss man mit dem Dinghi noch mal übersetzen. In St Trop schicken wir zur Buchung, die hübschen Frauen vor...
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