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  • Yachtcharter Schweden Delphia Nano
    Delphia Nano
    Ostsee 6 Bewertungen
    • 0 Personen / 0 Meter
    • 27.08.2022 / 7 Tage
    1113,00€  
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    30,0% Rabatt
  • Yachtcharter Kroatien Lagoon 400 S2
    Lagoon 400 S2
    Split / Dalmatien 4 Bewertungen
    • 8 Personen / 11.97 Meter
    • 16.05.2020 / 7 Tage
    2070,00€  
    Infos  
    10,0% Rabatt
  • Yachtcharter Kroatien D&D Kufner 54
    D&D Kufner 54
    Kornaten / Dalmatien 4 Bewertungen
    • 10 Personen / 16.5 Meter
    • 03.08.2024 / 7 Tage
    3754,40€  
    Infos  
    41,3% Rabatt
Schweden Bootscharter - Rotbraune Fischerschuppen sind gekonnt in die Felsen gearbeitet Schweden Bootscharter: Rotbraune Fischerschuppen sind gekonnt in die Felsen gearbeitet

Yachtcharter Schweden: Hafen-Tipp

Smögen: Metropole des Vergnügens

Westküste Schweden, vor Smögen: Der Verkehr in den äußeren Schären um Smögen ist gigantisch. Wie auf einer Perlenschnur reiht sich hier Boot an Boot, es geht zügig voran auf dieser Schärenautobahn. Seekarten scheinen überflüssig, man segelt einfach den blau-gelben Flaggen hinterher, die sowieso nur ein Ziel haben: Smögen. Wie einst zur Wikingerzeit scheint die Bohuslän-Kommune Sotenäset immer noch das Zentrum der Ereignisse zu sein.

Die lange Halbinsel im Norden Göteborgs, an deren südwestlicher Spitze Smögen liegt, wartet mit vielen Zeugnissen dieser Zeit auf. Eine große Anzahl interessanter Felszeichnungen lassen sich ebenso finden wie das beeindruckende Steingrab von König Tryggve. Allgegenwärtig und der natürliche Grund, auf dem alles steht: Der Bohuslän-Granit. Vor einigen Jahren gaben sich hier noch Steinhauer die Hacke in die Hand, um den Granit bei Hunnebo abzubauen. Doch auch das ist jetzt Geschichte.

Doch zieht der Stein in Form von kleinen Inseln und Buchten immer noch die Menschen an. Viele Segler kommen gegen Abend, wenn die Sonne in den Sommermonaten nicht untergehen will. Sie lassen in den geschützten Fjorden ihre Heckanker fallen, man hört sie kurz darauf Stahlhaken in die Felsspalten treiben, um einen guten Halt für die Bugleine zu bekommen. Es sind kleine Welten für sich, deren Rand man nur überschauen kann, wenn man auf die umliegenden Felsen klettert.

Ganz anders dagegen Smögen. Der Ort nennt sich selbst Metropole des Vergnügens. Unendlich viele Restaurants, Bars, Pubs und Discotheken laden ein. Auf der Karte stehen nicht nur Meeresfrüchte, Lachs und die bekannten Smögenkrabben, sondern auch freakige Troubadoure, Artisten und Rockmusik in jedem Härtegrad. Die eigentliche Party jedoch findet im alten Hafen statt. Dicht an dicht liegen hier die Yachten in Smögensbryggan. Sie verschmelzen förmlich zu einer einzigen bunten Plattform, auf der sich zumeist junge Leute tummeln. Gesehen und gesehen werden, heißt es hier und je verrückter, desto besser. Die Stimmung ist ausgelassen. Man feiert einfach, genießt Sonne, Wärme und vielleicht ein Stück Freiheit. Die Yacht mit der lautesten Musikanlage bestimmt die Richtung. Dabei beschränkt man sich natürlich nicht auf bordeigenes Equipment, hier sind 220-Volt-Anlagen gefragt, deren Boxen mindestens in die erste Saling gezogen werden.

Schweden Charter - Die Yachten verschmelzen am Abend zu einer einzigen großen Party-Plattform Schweden Charter: Die Yachten verschmelzen am Abend zu einer einzigen großen Party-Plattform

Smögen ist immer noch etwas Besonderes an der Westküste. Vieles ist noch vom früheren Charme der siebziger Jahre erhalten, wenngleich auch bruchstückhaft. Die rotbraunen Fischerschuppen zum Beispiel, die gekonnt in die Felsen gearbeitet sind, und die Schlengel davor, auf denen man die gesamte Hafenmeile abschreiten kann. Viele der alten Cafés und Andenkenläden existieren immer noch in den schmalen Gassen.

Und was soll sich auch am Granit verändern? Nach wie vor gibt es die langen, sanft gerundeten Steinflächen, die hinter dem Hafen zum Sonnen und Baden einladen. Selbst die alten hölzernen Brücken und Treppen gibt es noch, die die Plateaus miteinander verbinden. Und doch haben all diese Dinge an Zauber jener Zeit verloren, als nur wenige Segler diesen Fischerhafen besuchten und Langhaarige auf den Stegen Silberdrahtringe und Lederarmbänder an die wenigen Touristen verkauften. Die Felsen sind heute menschenbeladen, die Schlengel überlaufen, und in die pittoresken Fischerhütten sind längst Boutiquen und Imbissbuden eingezogen.

Doch was Smögens Hamn noch immer auszeichnet, ist die zentrale Lage. Man liegt wirklich mitten drin. Die Wege zum Kaufmann, zur Touristeninformation und den Restaurants, Bars, Ausrüstern und Boutiquen brauchen nur in Bootslängen gemessen zu werden. Und Smögens Innovationen liegen im Tourismus, der nicht nur von der Wasserseite kommt. Hotels, Museen und eine moderne Infrastruktur sind die Folge. Das gilt natürlich auch für Häfen wie den nordöstlich gelegenen von Kungshamn, der etwas bessere Einkaufsmöglichkeiten bietet und den man bequem vom Steg aus mit dem ständig pendelnden Taxiboot erreichen kann.

Smögen ist sicher kein ganz günstiger Platz. Aber wie so oft in dieser Gegend üblich, gehen viele schwedische Segler mittags in den Hafen, verbringen dort den Nachmittag und heben den Anker wieder gegen Abend. In der Regel zum Nulltarif. Eine gute Alternative, denn so läßt sich das tägliche Treiben einfangen, und am Abend geht es wieder ab in eine der vielen Buchten.

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